Hallo!
Dies hier ist mein Beitrag zur fünften Woche der Glück und Wunder Challenge, wonach ich über das Wunder schreiben soll, das ich gerne vollbringen würde, wenn ich die Zeit dazu hätte.
Diese Frage ist für mich sehr einfach zu beantworten.
Ich würde gerne ein Buch schreiben.
Simple as that.
Ich habe schon immer geschrieben, seit ich gelernt habe, Buchstaben auf Papier zu formen. Es existieren Geschichten von meinem siebenjährigen Ich und praktisch aus jedem meiner Lebensjahre von da an. Schreiben war immer schon Teil meines Lebens, aber ich war auch immer schon viel zu ungeduldig, um wirklich mal eine Geschichte zu Ende zu bringen.
Meistens habe ich nach ein paar Seiten aufgehört und mit etwas neuem angefangen, weil ich nicht mehr wusste wie es weitergehen sollte oder mir die Motivation gefehlt hat.
Seit diesem Jahr jedoch arbeite ich ständig an einer bestimmten Geschichte und habe es tatsächlich geschafft, ein ganzes Buch zu schreiben.
Hä?, könntet ihr jetzt denken. Dann hast du es doch schon geschafft, oder?
Und genau das ist der Knackpunkt.
Denn ein Buch zu schreiben, das ist gar nicht so einfach. Es war bei mir längst nicht getan, als ich den letzten Punkt hinter dem letzten Wort im letzten Satz gesetzt habe.
Gerade - und damit meine ich wortwörtlich, gerade jetzt - sitze ich am Bearbeiten. Was alles andere als einfach ist, weswegen ich auch dabei bin, diesen Blogpost zu schreiben, weil das eine wunderbare Art ist, zu prokrastinieren, ohne mich unproduktiv zu fühlen.
Und genau deshalb würde ich jetzt gerne einfach ein Wunder vollbringen können, mit dem Finger schnipsen und das Buch wäre fertig.
Tatsächlich liegt es bei mir nicht an meiner fehlenden Zeit, dass ich das Buch nicht fertigstellen kann - denn von der Zeit habe ich momentan reichlich - sondern eher an meiner fragwürdigen Methode, meine Zeit ordentlich einzuteilen. Und motiviert zu sein.
So einfach ist das.
Und um dieses Wunder wirklich auch zu vollbringen, muss ich jetzt weiter an meinem Buch arbeiten. Außer, irgendeine Fee da draußen erbarmt sich und vollbringt ein wirkliches Wunder nur mit einem Finegrschnipsen.
xxx
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Donnerstag, 5. Juli 2018
Freitag, 29. Juni 2018
was Glück für mich bedeutet
Hallo,
dies hier ist mein Beitrag zur vierten Aufgabe der Glück & Wunder Challenge, die da lautet:
Für mich gibt es zwei Arten von Glück:
zum einen glückliche Momente, in denen man bestimmte Dinge erlebt, die man schön findet und die nicht lange anhalten. Wenn ich Wissenschaftler oder gut in Naturwissenschaften wäre, würde ich sagen, das wären die Momente, in denen Endorphine ausgeschüttet werden.
In eine Decke eingekuschelt, mit einer Tasse Tee in der Hand in gutes Buch zu lesen, während draußen der Regen gegen die Scheibe klopft. Mit Freunden zusammenzusitzen, zu reden und so philosophisch zu werden, dass einem der Kopf schwirrt. Dem Hund dabei zuzuschauen, wie er übermütig über die Wiese springt und dabei aussieht wie die Definition von purem Glück.
Das sind glückliche Momente für mich. Aber so sehr jeder natürlich nach solchen Momenten lechzt und sie braucht, so trügerisch sind sie auch, denn sie sind nicht von langer Dauer. Zu schnell holt einen die Realität wieder zurück und man gelangt auf den Boden der Tatsachen.
Wo wir dann aber die andere Art von Glück finden.
Die Art von Glück, die für mich mehr zählt.
Realistisch gesehen ist es nicht möglich, ständig glücklich zu sein. Dafür passiert zu viel im Leben, man verliert Menschen, man muss sich mit Situationen auseinandersetzen, die nicht zum Glücklichsein beitragen.
Aber trotzdem glaube ich fest daran, dass man, wenn man einmal dieses innere Glück am Boden aller Tatsachen gefunden hat, es nicht mehr so schnell verlieren kann.
Inneres Glück, das hat nichts mit fassbaren Dingen zu tun, nichts mit materiellen Sachen und nichts mit den Umständen, die das Leben für einen bereithält.
Für mich ist inneres Glück, zufrieden mit sich selbst zu sein und, wie ausgelutscht das auch klingt, im Reinen mit sich zu leben.
Inneres Glück, das ist zu wissen, was man vom Leben will und welchen Platz man in der Welt einnehmen möchte. Sich selbst zu lieben und zu akzeptieren, wie man ist.
Zu wissen, wie man das Leben genießt, ohne ständig Hochmomente zu brauchen, die einen hinterher wieder umso tiefer fallen zu lassen.
Diese Art von Glück braucht Arbeit. Man muss in der Lage sein, sich selbst zu reflektieren und man muss bereit sein, sich zu ändern.
Und obwohl ich noch einen langen Weg vor mir habe, bis ich sagen kann, dass ich diese Art von Glück lebe, bin ich mir sicher, dass es das ist, was ich will und das, was wirkliches Glück für mich bedeutet.
Seelenfrieden.
dies hier ist mein Beitrag zur vierten Aufgabe der Glück & Wunder Challenge, die da lautet:
Jeder hat eine andere Vorstellung von Glück. Beschreibe, was für dich "Glück" bedeutet.
zum einen glückliche Momente, in denen man bestimmte Dinge erlebt, die man schön findet und die nicht lange anhalten. Wenn ich Wissenschaftler oder gut in Naturwissenschaften wäre, würde ich sagen, das wären die Momente, in denen Endorphine ausgeschüttet werden.
In eine Decke eingekuschelt, mit einer Tasse Tee in der Hand in gutes Buch zu lesen, während draußen der Regen gegen die Scheibe klopft. Mit Freunden zusammenzusitzen, zu reden und so philosophisch zu werden, dass einem der Kopf schwirrt. Dem Hund dabei zuzuschauen, wie er übermütig über die Wiese springt und dabei aussieht wie die Definition von purem Glück.
Das sind glückliche Momente für mich. Aber so sehr jeder natürlich nach solchen Momenten lechzt und sie braucht, so trügerisch sind sie auch, denn sie sind nicht von langer Dauer. Zu schnell holt einen die Realität wieder zurück und man gelangt auf den Boden der Tatsachen.
Wo wir dann aber die andere Art von Glück finden.
Die Art von Glück, die für mich mehr zählt.
Realistisch gesehen ist es nicht möglich, ständig glücklich zu sein. Dafür passiert zu viel im Leben, man verliert Menschen, man muss sich mit Situationen auseinandersetzen, die nicht zum Glücklichsein beitragen.
Aber trotzdem glaube ich fest daran, dass man, wenn man einmal dieses innere Glück am Boden aller Tatsachen gefunden hat, es nicht mehr so schnell verlieren kann.
Inneres Glück, das hat nichts mit fassbaren Dingen zu tun, nichts mit materiellen Sachen und nichts mit den Umständen, die das Leben für einen bereithält.
Für mich ist inneres Glück, zufrieden mit sich selbst zu sein und, wie ausgelutscht das auch klingt, im Reinen mit sich zu leben.
Inneres Glück, das ist zu wissen, was man vom Leben will und welchen Platz man in der Welt einnehmen möchte. Sich selbst zu lieben und zu akzeptieren, wie man ist.
Zu wissen, wie man das Leben genießt, ohne ständig Hochmomente zu brauchen, die einen hinterher wieder umso tiefer fallen zu lassen.
Diese Art von Glück braucht Arbeit. Man muss in der Lage sein, sich selbst zu reflektieren und man muss bereit sein, sich zu ändern.
Und obwohl ich noch einen langen Weg vor mir habe, bis ich sagen kann, dass ich diese Art von Glück lebe, bin ich mir sicher, dass es das ist, was ich will und das, was wirkliches Glück für mich bedeutet.
Seelenfrieden.
Samstag, 23. Juni 2018
mein Brief an Starr Carter
(Dies ist mein Beitrag zur dritten Wochenaufgabe der Glück&Wunder Challenge zum Thema: Schreibe einen Brief an einen fiktiven Charakter, den du bewunderst, da er/ sie deiner Meinung nach ein wahres Wunder vollbracht hat.)
Liebe Starr,
ich bin ein weißes Mädchen, das in einem privilegierten Umfeld in einem ökonomisch wohlhabenden Land groß geworden ist.
Das Leben hatte es immer gut mit mir und so sehr ich das auch zu schätzen weiß, ist es manchmal schwer, sich in Menschen hineinzuversetzen, die es eben nicht so leicht hatten wie ich.
Ich habe immer mein Bestes gegeben, alle möglichen Menschen in allen möglichen Lebenslagen zu verstehen, aber durch den Einfluss der vorurteilsbelasteten Gesellschaft und der oft falschen Berichterstattung durch die Medien wird meine Wahrnehmung immer wieder - und wenn es unbewusst geschieht - manipuliert.
Aus dem Grund bin ich dankbar dafür, dass es Bücher gibt und Menschen, die ausgehend von ihrer eigenen Erfahrung Ereignisse Schildern, die sich so ähnlich auch in der 'realen' Welt zutragen. Durch Bücher erfährt man die Welt aus Perspektiven, die einem auf anderem Weg nicht offen stehen.
Natürlich verfolge ich jeden Tag in den Nachrichten Schicksale, die direkt aus einer Horrorgeschichte stammen könnten, aber mittlerweile bin ich durch die schiere Quantität dieser Nachrichten so abgestumpft, dass sie emotional kaum noch etwas in mir bewirken.
Die Welt braucht Menschen wie dich, Starr, die mutig genug sind, ihre Geschichte hinauszuschreien, ihre Perspektive mit der Öffentlichkeit teilen und somit ein Bewusstsein hervorrufen, damit Schicksale wie deines nicht untergehen.
Nicht nur was du getan hast, ist für mich ein Wunder - dass du deine Stimme erhoben hast, mutig warst zu kämpfen und dir nicht den Mund hast verbieten lassen.
Es ist auch ein Wunder, was deine Worte in der Gesellschaft erreicht haben. In mir.
Ein weißes, privilegiertes Mädchen aus Deutschland kann kaum nachvollziehen, wie es sein muss, so unter Rassismus und Vorurteilen aufzuwachsen wie du. Dennoch hast du mir - und so vielen anderen - dabei geholfen, die ganze Problematik besser zu verstehen, sich dessen bewusst zu sein, wirklich bewusst zu sein, was vor sich geht.
Und damit hast du für mich ein wahres Wunder vollbracht.
Danke, Starr.
Liebe Starr,
ich bin ein weißes Mädchen, das in einem privilegierten Umfeld in einem ökonomisch wohlhabenden Land groß geworden ist.
Das Leben hatte es immer gut mit mir und so sehr ich das auch zu schätzen weiß, ist es manchmal schwer, sich in Menschen hineinzuversetzen, die es eben nicht so leicht hatten wie ich.
Ich habe immer mein Bestes gegeben, alle möglichen Menschen in allen möglichen Lebenslagen zu verstehen, aber durch den Einfluss der vorurteilsbelasteten Gesellschaft und der oft falschen Berichterstattung durch die Medien wird meine Wahrnehmung immer wieder - und wenn es unbewusst geschieht - manipuliert.
Aus dem Grund bin ich dankbar dafür, dass es Bücher gibt und Menschen, die ausgehend von ihrer eigenen Erfahrung Ereignisse Schildern, die sich so ähnlich auch in der 'realen' Welt zutragen. Durch Bücher erfährt man die Welt aus Perspektiven, die einem auf anderem Weg nicht offen stehen.
Natürlich verfolge ich jeden Tag in den Nachrichten Schicksale, die direkt aus einer Horrorgeschichte stammen könnten, aber mittlerweile bin ich durch die schiere Quantität dieser Nachrichten so abgestumpft, dass sie emotional kaum noch etwas in mir bewirken.
Die Welt braucht Menschen wie dich, Starr, die mutig genug sind, ihre Geschichte hinauszuschreien, ihre Perspektive mit der Öffentlichkeit teilen und somit ein Bewusstsein hervorrufen, damit Schicksale wie deines nicht untergehen.
Nicht nur was du getan hast, ist für mich ein Wunder - dass du deine Stimme erhoben hast, mutig warst zu kämpfen und dir nicht den Mund hast verbieten lassen.
Es ist auch ein Wunder, was deine Worte in der Gesellschaft erreicht haben. In mir.
Ein weißes, privilegiertes Mädchen aus Deutschland kann kaum nachvollziehen, wie es sein muss, so unter Rassismus und Vorurteilen aufzuwachsen wie du. Dennoch hast du mir - und so vielen anderen - dabei geholfen, die ganze Problematik besser zu verstehen, sich dessen bewusst zu sein, wirklich bewusst zu sein, was vor sich geht.
Und damit hast du für mich ein wahres Wunder vollbracht.
Danke, Starr.
Sonntag, 17. Juni 2018
5 Bücher, die mich unendlich glücklich gemacht haben
Hallo!
Für die zweite Woche der Glück & Wunder Challenge ist die Aufgabe, fünf Bücher vorzustellen, die mich unendlich glücklich gemacht haben und ohne noch groß drum rumzulabern, stell ich euch mal meine Glücksbücher vor:
1. Harry Potter von J.K. Rowling
Ich glaube, ich würde mich selbst anlügen, wenn ich Harry Potter nicht auf dieser Liste (als erstes!) nennen würde. Die Bücher begleiten mich seit meiner Kindheit und seitdem habe ich sie unzählige Male gelesen. Jedes Mal, wenn ich sie aufschlage, fühle ich mich, als wäre ich gerade nach Hause gekommen und würde alte Freunde begrüßen und wenn das kein Glück ist, weiß ich auch nicht.
2. Simon vs the Homo Sapiens Agenda von Becky Albertalli
Wie glücklich mich dieses Buch macht, habe ich erst letztens herausgefunden, als ich einen schlechten Tag hatte und aus einer Laune heraus angefangen habe, darin zu lesen (zum zweiten Mal, ursprünglich habe ich es schon letztes Jahr gelesen). Und irgendetwas hat das Buch, dass ich mich direkt besser gefühlt habe. Vielleicht sind es die Charaktere, oder die süßeste Liebesgeschichte aller Zeiten, oder einfach nur die lockig-fluffige Art, mit der Becky Albertalli erzählt, ich weiß es nicht. Aber fest steht, dass es mich glücklich macht, es zu lesen!
3. Strange the Dreamer von Laini Taylor
Ich weiß nicht genau, was es mit Strange the Dreamer auf sich hat, dass es mich so glücklich macht. Vielleicht, weil es in meinen Augen ein rundum perfektes Buch ist und ich es einfach befriedigend finde, so etwas schönes zu lesen? Okay, das klingt schon arg kitschig, aber wahr ist es trotzdem.
Ich liebe, liebe, liebe die Charaktere und freue mich, über sie zu lesen, der Schreibstil ist wunderwunderschön und magisch und insgesamt ist Strange the Dreamer meiner Meinung nach einfach ein Meisterwerk.
4. The Sun and Her Flowers von Rupi Kaur
Ich bin nicht immer in der Stimmung, Gedichte zu lesen, aber manchmal, wenn ich mich verloren fühle oder ängstlich, stöbere ich gerne in einem von Rupi Kaurs Gedichtbänden herum. Dabei haben mich viele ihrer Gedichte in The Sun and Her Flowers auf einer tiefen Ebene berührt, sodass ich mich auf eine Art verstanden gefühlt habe, die ich sonst selten in Literatur finde.
The Sun and Her Flowers macht mich nicht im klassischen Sinn glücklich, nicht überschäumend oder so, dass ich nicht mehr aufhören könnte darüber zu reden, sondern auf eine ganz eigene und persönliche, emotionale, fundamentale Art.
5. Drachenreiter von Cornelia Funke
Cornelia Funke war eine meiner liebsten, wenn nicht sogar meine liebste Autorin als Kind (und das wird sie auch immer bleiben!). Ihre Bücher haben eine ähnliche Bedeutung wie Harry Potter für mich, sie fühlen sich einfach an wie nach Hause kommen.
Drachenreiter besonders habe ich letztes Jahr irgendwann nach einiger Zeit mal wieder gelesen und das hat mich so unglaublich glücklich gemacht - weil das Buch so wunderschön ist und ich weiß, dass ich es noch meinen Kindern vorlesen möchte und weil es einfach so eine Freude bereitet, in diese Welt hineinzutauchen und mit Ben und Lung auf Abenteuer zu gehen. Das Buch schmeckt nach Kindheit und Glück und durfte deshalb auf keinen Fall auf dieser Liste fehlen!
Für die zweite Woche der Glück & Wunder Challenge ist die Aufgabe, fünf Bücher vorzustellen, die mich unendlich glücklich gemacht haben und ohne noch groß drum rumzulabern, stell ich euch mal meine Glücksbücher vor:
1. Harry Potter von J.K. Rowling
Ich glaube, ich würde mich selbst anlügen, wenn ich Harry Potter nicht auf dieser Liste (als erstes!) nennen würde. Die Bücher begleiten mich seit meiner Kindheit und seitdem habe ich sie unzählige Male gelesen. Jedes Mal, wenn ich sie aufschlage, fühle ich mich, als wäre ich gerade nach Hause gekommen und würde alte Freunde begrüßen und wenn das kein Glück ist, weiß ich auch nicht.
2. Simon vs the Homo Sapiens Agenda von Becky Albertalli
Wie glücklich mich dieses Buch macht, habe ich erst letztens herausgefunden, als ich einen schlechten Tag hatte und aus einer Laune heraus angefangen habe, darin zu lesen (zum zweiten Mal, ursprünglich habe ich es schon letztes Jahr gelesen). Und irgendetwas hat das Buch, dass ich mich direkt besser gefühlt habe. Vielleicht sind es die Charaktere, oder die süßeste Liebesgeschichte aller Zeiten, oder einfach nur die lockig-fluffige Art, mit der Becky Albertalli erzählt, ich weiß es nicht. Aber fest steht, dass es mich glücklich macht, es zu lesen!
3. Strange the Dreamer von Laini Taylor
Ich weiß nicht genau, was es mit Strange the Dreamer auf sich hat, dass es mich so glücklich macht. Vielleicht, weil es in meinen Augen ein rundum perfektes Buch ist und ich es einfach befriedigend finde, so etwas schönes zu lesen? Okay, das klingt schon arg kitschig, aber wahr ist es trotzdem.
Ich liebe, liebe, liebe die Charaktere und freue mich, über sie zu lesen, der Schreibstil ist wunderwunderschön und magisch und insgesamt ist Strange the Dreamer meiner Meinung nach einfach ein Meisterwerk.
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4. The Sun and Her Flowers von Rupi Kaur
Ich bin nicht immer in der Stimmung, Gedichte zu lesen, aber manchmal, wenn ich mich verloren fühle oder ängstlich, stöbere ich gerne in einem von Rupi Kaurs Gedichtbänden herum. Dabei haben mich viele ihrer Gedichte in The Sun and Her Flowers auf einer tiefen Ebene berührt, sodass ich mich auf eine Art verstanden gefühlt habe, die ich sonst selten in Literatur finde.
The Sun and Her Flowers macht mich nicht im klassischen Sinn glücklich, nicht überschäumend oder so, dass ich nicht mehr aufhören könnte darüber zu reden, sondern auf eine ganz eigene und persönliche, emotionale, fundamentale Art.
5. Drachenreiter von Cornelia Funke
Cornelia Funke war eine meiner liebsten, wenn nicht sogar meine liebste Autorin als Kind (und das wird sie auch immer bleiben!). Ihre Bücher haben eine ähnliche Bedeutung wie Harry Potter für mich, sie fühlen sich einfach an wie nach Hause kommen.
Drachenreiter besonders habe ich letztes Jahr irgendwann nach einiger Zeit mal wieder gelesen und das hat mich so unglaublich glücklich gemacht - weil das Buch so wunderschön ist und ich weiß, dass ich es noch meinen Kindern vorlesen möchte und weil es einfach so eine Freude bereitet, in diese Welt hineinzutauchen und mit Ben und Lung auf Abenteuer zu gehen. Das Buch schmeckt nach Kindheit und Glück und durfte deshalb auf keinen Fall auf dieser Liste fehlen!
Ich könnte noch einige Bücher mehr aufzählen, die mich unendlich glücklich gemacht haben, aber dafür nehme ich ja auch noch an der Instagram Challenge teil, bei der ich auf Instagram noch 5 weitere Bücher vorstellen werde.
xxx
Montag, 11. Juni 2018
Was ist ein Wunder für mich?
Hallo!
Kurz vorab: Dies hier ist mein Blogbeitrag zur ersten Woche der Glück & Wunder Challenge, die von Ivy, Alina, Tabea und Alina ausgerichtet wird.
Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, schaut gerne hier vorbei.
Was ist ein Wunder für mich?
Der Begriff Wunder ist so weitreichend - im Prinzip kann alles ein Wunder sein, oder?
Ich meine, wenn wir mal darüber nachdenken und auf die existenzielle Ebene zurückgreifen, ist es schon ein Wunder, dass wir überhaupt am Leben sind. Dass gerade unsere Eizelle von einem der vielen tausend Spermien befruchtet wurde, die einmal zu uns werden würden.
Das allein ist schon ein Wunder, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass wir gerade jetzt geboren wurden, auf der Erde, direkt hinein in eine (mehr oder weniger, manchmal bin ich darüber noch unsicher) zivilisierte Gesellschaft, mit Standards, von denen viele unserer Vorfahren nicht einmal träumen konnten. Ein Wunder.
Die ganze Welt ist ein Wunder, wenn man es so sieht.
Alles ist ein Wunder.
Aber die Frage "Was ist ein Wunder für dich?" so zu beantworten, wäre ein bisschen zu einfach, zu allgemeinumfassend.
Und ganz ehrlich, ich musste ganz schön nachdenken.
Was macht der faule Schüler, der einen Aufsatz über ein Thema schreiben soll und keine Ahnung hat, wie er das ganze anfängt? Richtig, er googelt.
Ich hab auch gegoogelt, und die Duden-Definition von "Wunder" herausgekramt:
Kurz vorab: Dies hier ist mein Blogbeitrag zur ersten Woche der Glück & Wunder Challenge, die von Ivy, Alina, Tabea und Alina ausgerichtet wird.
Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, schaut gerne hier vorbei.
Was ist ein Wunder für mich?
Der Begriff Wunder ist so weitreichend - im Prinzip kann alles ein Wunder sein, oder?
Ich meine, wenn wir mal darüber nachdenken und auf die existenzielle Ebene zurückgreifen, ist es schon ein Wunder, dass wir überhaupt am Leben sind. Dass gerade unsere Eizelle von einem der vielen tausend Spermien befruchtet wurde, die einmal zu uns werden würden.
Das allein ist schon ein Wunder, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass wir gerade jetzt geboren wurden, auf der Erde, direkt hinein in eine (mehr oder weniger, manchmal bin ich darüber noch unsicher) zivilisierte Gesellschaft, mit Standards, von denen viele unserer Vorfahren nicht einmal träumen konnten. Ein Wunder.
Die ganze Welt ist ein Wunder, wenn man es so sieht.
Alles ist ein Wunder.
Aber die Frage "Was ist ein Wunder für dich?" so zu beantworten, wäre ein bisschen zu einfach, zu allgemeinumfassend.
Und ganz ehrlich, ich musste ganz schön nachdenken.
Was macht der faule Schüler, der einen Aufsatz über ein Thema schreiben soll und keine Ahnung hat, wie er das ganze anfängt? Richtig, er googelt.
Ich hab auch gegoogelt, und die Duden-Definition von "Wunder" herausgekramt:
1. außergewöhnliches, den Naturgesetzen oder aller Erfahrung widersprechendes und deshalb der unmittelbaren Einwirkung einer göttlichen Macht oder übernatürlichen Kräften zugeschriebenes Geschehen, Ereignis, das Staunen erregt
2. etwas, das in seiner Art, durch sein Maß an Vollkommenheit das Gewohnte, Übliche so weit übertrifft, dass es große Bewunderung, großes Staunen erregt.
Also wenn wir das mal zusammenfassen, kommen wir auf zwei entscheidende Punkte: Ein Wunder muss etwas sein, das uns erstaunt und es muss etwas sein, das wir uns nicht erklären können.
Je mehr ich über diese ganze Thematik nachdenke, desto mehr kristallisiert sich ein Ereignis aus meinem Leben heraus, das für mich ein kleines Wunder war.
Ehrlich gesagt wäre es wahrscheinlich genau das, was mein zehnjähriges Ich (das zugegebenermaßen noch nicht besonders tiefsinnig war) bei dieser Frage geschrieben hätte, aber hey, man erlebt eben nicht alle Tage ein Wunder und ich weiß es sehr zu schätzen, dass ebendieses Wunder so passiert ist.
Mein Hund ist ein Wunder.
Ihr müsst wissen (und ich denke, alle Hundebesitzer werden das nur zu gut nachvollziehen können), mein Hund ist nicht nur irgendein Hund. Er ist ein vollwertiges Familienmitglied (wenn ich ehrlich bin, ist er mehr als das) und wird am allermeisten von allen Familienmitgliedern geliebt, verwöhnt und verhätschelt.
Vor vier Jahren (da war er schon nicht mehr so ganz der Jüngste) hatte er Krebs und die Prognose war alles andere als gut. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schlimm das für mich war. Gott, mir kommen jetzt noch die Tränen, wenn ich daran denke.
Damals habe ich versucht, die ganze Sache zu verdrängen und einfach die letzte Zeit, die wir noch mit ihm hatten, zu genießen. Einen Monat, hat der Tierarzt gesagt, einen Monat hat er noch.
Der Monat verging, dann ein zweiter, ein dritter, ein Jahr, und... ratet mal, wer jetzt gerade putzmunter neben mir liegt und darauf wartet, dass ich ihn mit Liebe überschütte?
Das war mein eigenes, kleines, persönliches Wunder. Für das ich unglaublich dankbar bin.
Und man kann noch so philosophisch werden und versuchen, tiefsinnig und schlau zu sein, aber am Ende sind es eben genau die Dinge, die auf andere vielleicht banal wirken oder über die zehnjährige kleine Mädchen in ihren Aufsätzen schreiben.
Liebe ist ein Wunder und ich glaube fest daran, dass unsere Liebe unserem Hundchen Kraft gegeben hat und ihn heute noch am Leben erhält. Und hoffentlich noch ganz lange.
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